Projekte

Wettbewerb Stadteingang Künzelsau – 4. Preis

GRÜNE TERRASSEN der Stadt­achse (Zusammen­arbeit mit kela : Kerstin Kühnemund Landschafts­architektur)

Wettbewerb 2024 4. Platz

Wettbewerb Freianlage St. Maria in Laupheim – 1. Preis

Der Vorschlag eines Ensembles aus Kirchplatz, Gemeinde­platz und Gemeinde­garten, sortiert den neu entstandenen Stadtraum und inszeniert den Blick auf die denkmal­geschützte Kirche St. Maria.

Wettbewerb 2024 1. Platz

Freianlage Stadtteilbibliothek Neugereut

Nach der Teilsanierung des 40 Jahre alten Bibliotheks­gebäudes wird der Freiraum von der wuchernden Ursprungs­bepflanzung befreit und neu gestaltet. Hochbeet­elemente werden in Schlangen­linien, als buchstabengleich konstruierte Formen, um das Gebäude herum platziert und mit blühenden Stauden bepflanzt. Sie schmücken zukünftig den Eingangs­bereich, die Lesetrasse und den Bereich zwischen Bibliothek und der Jörg-Ratgeb-Schule, den „Schattengarten“.

An den Seiten­wänden der Hochbeete werden Zitate zum Thema „Bibliothek und Garten“ aufgebracht. Die Beschriftungen verweisen auf den Inhalt des Gebäudes und gleichzeitig auf die Bedeutung der gärtnerischen, naturnahen Gestaltung der Anlage.

Eine Stützmauer in der Böschung vergrößert die nutzbare Fläche der Leseterrasse. Entlang der Fassade des Lesesaals wird eine große, holzverkleidete Bank eingebaut, sie dient als gemütliches „Lesesofa“ zum Sitzen, Liegen und Lesen.

Auftraggeber Stadt Stuttgart Stadtplanungsamt

Umsetzung 2023

Fläche 1.020 m2

Masterplan Parkmeile Trudering - Neuperlach

An Anfangs- und Endpunkt der Parkmeile Trudering-Neuperlach liegen die beiden großen Land­schafts­parks. Als ehemalige Flughäfen sind der Land­schafts­park Riem und der Land­schafts­park Unterhachinger Tal geprägt durch offene Weite.

Die Parkmeile wird im Kontrast dazu als kleinteiliger, dichter und vielfältiger Raum entwickelt. Auf land­wirt­schaftlichen Rest­flächen werden Hainstrukturen angepflanzt, die kleinteiligere Räume als Rahmen für eine zukünftige Frei­raum­nutzung schaffen. Alternativ soll die extensivere, land­wirt­schaftliche Nutzung dieser Flächen weiterhin möglich bleiben.

Für die übrigen Abschnitte, teilweise sehr reduziert, lediglich mit Rasen­flächen und wenigen Gehölzen gestaltet, wird eine Anreicherung mit punktuellen Aufenthalts- und Garten­flächen vorgeschlagen.

Der Parkmeilen-Weg, mit Knoten­punkten an den Kreuzungen mit wichtigen Freiraum- / Wege­verbindungen in Ost­west­richtung, wird als einziges durch­gängiges Gestaltungs­element die Abschnitte der Parkmeile verbinden. Ein großer Teil des Weges existiert bereits und muss teilweise nur verbreitert werden. Andere Abschnitte werden mit zeitlich großen Abständen realisiert werden.

Auftraggeber Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung

Planungszeit 12/2020 – 12/2022

Fläche 120 ha

80km Remstal Radweg

Wie macht man ein Projekt mit 16 Städten und Gemeinden?

Bei so vielen Beteiligten, haben nur die deutlichsten Ideen eine Chance weiter­getragen zu werden. Im Remstal ist das oft gelungen. Als einziges durchgängig erfahrbares Land­schafts­element hat der Remstal Radweg eine zentrale Bedeutung für die Garten­schau im Remstal, nachhaltig als touris­tisches Angebot und ganz besonders als Angebot für die Alltags­mobilität.

Zur Remstal Gartenschau 2019 wurde der bestehende Radweg entlang der Rems abschnitts­weise baulich aufgewertet und die Routen­führung wurde verbessert. Die Boden­markierung schafft ein durch­gängiges Gestaltungs­element, das aus dem Radweg mehr als eine reine Infra­struktur werden lässt.

Blaue Remswellen auf dem Weg weisen den Weg und die Kilometer­angaben, beginnend am Rems­ursprung mit 0 km und endend an der Rems­mündung mit 79,5 km, zeigen dem Radfahrer wie viel Strecke er schon hinter sich hat.

Auftraggeber Landkreis Ludwigsburg, Rems-Murr-Kreis, Ostalbkreis

Umsetzung 2019

Fläche 113 km Radweg

Remstal Gartenschau 2019

Für die Remstal Gartenschau 2019 wird ein ganzes Tal mit 16 Städten und Gemeinden als „unendlicher Garten“ inszeniert. Mehrere Renaturierungs­projekte und neue Remsstrände rücken die Lebensader Rems wieder in den Blick. Markante Aussichts­türme und Landmarken entlang neu beschilderter Wanderwege laden dazu ein die remstal­typischen Streu­obst­wiesen und Weinberge zu entdecken.

Die Remstal Gartenschau 2019 ist die bundesweit erste Garten­schau, die in 16 Städten und Gemeinden stattfindet. Von der Quelle bis zur Mündung ist das Remstal 80 km lang und erstreckt sich östlich von Stuttgart von Remseck am Neckar bis nach Essingen.

Fläche gesamt: 530 km2

Kosten gesamt: 60 Millionen Euro haben die Remstal-Kommunen in „Grüne Infrastruktur“ investiert.

Interkommunale Projekte

Neben den Freiraum­projekten, die in allen Kommunen realisiert wurden, gab es mehrere interkommunale Projekte:

Wanderkonzeption Remstal

670km Wanderwege wurden überarbeitet, neu ausschildert und markiert. Die Beschilderung wurde zentral ausgeschrieben und es musste eine Naturschutz­rechtliche Genehmigung eingeholt werden.

Blühflächenprojekt

Mitgestaltung und Betreuung des inter­kommunalen Projekts „Bienenroute“ in Zusammen­arbeit mit dem Landes­verband Württem­bergischer Imker. Für die „Bienenroute“ wurden im gesamten Remstal über 100 artenreichen Blüh­flächen mit insgesamt 15 Hektar neu angelegt!

Ein „Bauhof­training“ zur Anlage und Pflege von Blüh­flächen musste konzipiert und organisiert werden. So wird die Erhaltung der Blüh­flächen gesichert.

Gartenschau Leitsystem

Ein einheitliches Garten­schau Leitsystem für alle 16 Kommunen wurde auf den Weg gebracht.

Ortseingangsbepflanzung

Die Remstal-Kommunen bepflanzten ihre Ortseingänge einheitlich. Betreuung des inter­kommunalen Projekts Orts­eingangs­bepflanzung, in Zusammen­arbeit mit dem Garten­bauverband Baden-Württemberg-Hessen.

Auftraggeber 16 Städte und Gemeinden im Remstal

Umsetzung 2019

Fläche 530 km2

Werkliste

Projektauswahl __ von 265 m2 bis 530 km2JahrOrt

Freizeit Bernau, Freianlage Neubau der Marktscheune
(mit walter huber architekten)
2023 – Bernau im Schwarzwald

Regionaler Landschaftspark Würm
(mit lohrberg stadtlandschaftsarchitektur)
2022 - 2024München - Südwest

Streuobstrouten Regionalpark RheinMain
(mit lohrberg stadtlandschaftsarchitektur)
2021 - 2023Frankfurt

Masterplan Parkmeile Trudering
(mit lohrberg stadtlandschaftsarchitektur)
2020 - 2022Neuperlach, München

Freianlage der Stadtteilbibliothek Neugereut2020 - 2023Stuttgart

Markierung und Kilometrierung des Remstal Radwegs, Remstal Gartenschau2017 - 2019Remstal

Koordination und Planung der interkommunalen Projekte
Wanderkonzeption, Radweg, Leitsystem Remstal Gartenschau
2017 - 2019Remstal

Als Projektleiterin für Glück Landschaftsarchitektur, Stuttgart:

Kirchliches Zentrum Preysingstraße, Masterplan Freiflächen2016 - 2017München

Technologie-Campus, Freianlagen 2016München

Schulzentrum Süd, Freianlagen / Freianlagen Mensa2015 - 2016Schorndorf

Kirchliches Gemeindezentrum St. Peter / St. Damiano
Freianlagen Kindergarten / Freianlagen Wohn– und Förderzentrum
2015 - 2017Stuttgart

Kita Sophienstraße, Freianlagen2015 - 2016Stuttgart

Areal Eichstraße, öffentliche Flächen2014 - 2017Stuttgart

Areal Eichstraße, Büro- und Geschäftsgebäude, Kita-Freiflächen und Innenhöfe2014 - 2017Stuttgart

Diakonie Klinikum Mosbach, Freianlagen2012 - 2016Mosbach

Elefanten- und Nashornanlage Wilhelma2010 - 2013Stuttgart

King Adullah Financial District, Bürogebäude Außenanlage2010 - 2011Riad

EnBW Neckarufer2009Stuttgart

Als Projektleiterin für Keller Damm Landschaftsarchitekten, München:

Außenanlagen Wohnbau Andreestraße2007 - 2008München

Erweiterung Besucherpark Flughafen München, Entwicklungskonzept 2007München

Als Projektleiterin im Büro Agence Ter, Karlsruhe / Paris:

L-Bank Karlsruhe, Innenhof2004 - 2006Karlsruhe

Handwerkskammer Hamburg, Außenanlagen2004 - 2006Hamburg

Europäische Zentralbank, Außenanlagen.
Überarbeitungsphase / Wettbewerb / Optimierungsphase
2004 - 2005Frankfurt

Trinationale Agglomeration Basel, Masterplan2004 - 2005Basel

Zeche Zollverein, Platzgestaltung Umfeld Kohlenwäsche / Parkplatz Süd2003 - 2006Essen

Industrielandschaft Zeche Zollverein, Masterplan2002 - 2004Essen

Halde Hoheward, Betriebsplanänderung2002Recklinghausen / Herten

Landschaftspark Emscherbruch2001 - 2002Recklinghausen / Herten

TRANSTAL, Vorstudie für den Regionalen Landschaftspark Rhein–Neckar-Pfalz2001Rhein-Neckar-Pfalz

Dorint Hotel, Außenanlagen2001Karlsruhe

Grugapark Essen, Gutachterverfahren 1. Preis2001Essen

Nordkanal, Niederlande-Deutschland, im Rahmen der EUROGA 2002
70-km-Kanal in 12 Kommunen grenzüberschreitend
2000Niederlande / Deutschland

Büro

Sophia Hartwig

Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin

Sophia Hartwig studierte Landschaftsarchitektur an der TU Berlin (Diplom bei Prof. Hans Loidl) und an der École Nationale Supérieure de Paysage, Versailles, Frankreich. Noch während des Auslandsstudiums begann sie 2000 bei Agence Ter in Paris zu arbeiten.

Im Anschluss ging sie nach Karlsruhe, um dort die deutsche Zweigstelle von Agence Ter aufzubauen. Nach langjähriger Mitarbeit in den Büros Agence Ter / Karlsruhe, Keller Damm Landschaftsarchitekten / München und Glück Landschaftsarchitektur / Stuttgart, entschloss sie sich 2017 zu einem Perspektivwechsel und ging zur Remstal Gartenschau 2019 GmbH. Hier war sie verantwortlich für die Koordination der interkommunalen Projekte der Gartenschau und brachte eigene Ideen und Projekte zur Umsetzung.

 

Im Frühjahr 2020 folgte die Gründung des eigenen Landschaftsarchitekturbüros in Stuttgart.

Nach langjähriger Erfahrung als Projektleiterin für die unterschiedlichsten Planungsaufgaben, von der kleinen Kita-Freianlage bis zu großräumigen Masterplanungen über Kommunal- und Landesgrenzen hinweg, bietet sie die Bearbeitung von Planungen von Freianlagen in allen Leistungsphasen an, genauso wie Masterplanungen und Machbarkeitsstudien zur Landschafts- und Freiraumentwicklung.

Studium Technische Universität Berlin
ENSP, Versailles, Frankreich

2000 - 2017 Agence Ter, Paris / Karlsruhe
Keller & Damm Landschaftsarchitekten Stadtplaner, München
Glück Landschaftsarchitektur, Stuttgart

2017 - 2019 Remstal Gartenschau 2019 GmbH, Schorndorf

seit Januar 2020 Freie Landschaftsarchitektin in Stuttgart

seit April 2023 Wissenschaftliche Mitarbeit, TU Berlin, Fachgebiet Landschaftsarchitektur Entwerfen, Prof. Jürgen Weidinger

Kontakt

 

Sophia Hartwig, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin

Reinsburgstraße 87
70197 Stuttgart
 
t: +49 (0) 711 12 26 29 96
m: +49 (0) 179 10 83 900
 
 
info@hartwig-landschaft.de

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